Auswirkungen der Finanzkrise auf die deutschen Verbraucher
Einer repräsentativen Emnid-Umfrage zufolge haben etwa 15 Prozent aller Deutschen im Zusammenhang mit der weltweiten Finanzkrise Geld verloren. Unter den Betroffenen sind am häufigsten Senioren anzutreffen, was sicherlich damit zusammenhängt, dass diese Klientel insgesamt betrachtet das größte Sparvermögen besitzt.
Im Durchschnitt legt jeder Deutsche etwa 180 Euro im Monat auf die hohe Kante, das entspricht einer Sparquote von 11,3 Prozent. Das gesamte Sparvermögen beträgt etwa 4,6 Billionen Euro, davon wiederum ein Drittel in Wertpapieren. Besonders groß war im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Anlagen im Bereich Festgeld und Tagesgeld. Diese Sparform gehört zu den Sichersten und birgt im Gegensatz zu Aktien und Investmentfonds keine Verlustrisiken.
Die erlittenen Verluste der deutschen Sparer beruhen ausschließlich auf den sinkenden Kursen am Aktienmarkt.


